“Homöopathie” auf Radio Salzburg

Am 8. September können Sie mich wieder live im Radio in Elfi Geiblingers Sendung “Gesund in Salzburg” (Radio Salzburg von 16.00-17.00) zum Thema “Homöopathie bei Kindern” hören.

Sonderausstellung “200 Jahre Organon” in Ingolstadt

Vor 200 Jahren publizierte Samuel Hahnemann das „Organon der rationellen Heilkunde“, ein Grundlagenwerk der von ihm begründeten Homöopathie. Aus diesem Anlass zeigt das Medizinhistorische Museum in Ingolstadt vom 13. Mai bis zum 17. Oktober die Sonderausstellung „Homöopathie – 200 Jahre Organon“.

Im Zentrum dieser Ausstellung steht das 1810 veröffentlichte Original der Erstausgabe des „Organon“. Hahnemann hat dieses Werk mehrfach überarbeitet, die letzte Fassung (6. Auflage von 1842) ist heute noch eine wesentliche Grundlage für uns Homöopathen.

Daneben geben Originalbriefe aus der Korrespondenz Hahnemanns mit seinen Patienten Einblick in die Frühzeit der homöopathischen Behandlung und zahlreiche homöopathische Hausapotheken versetzen den Besucher in das 19. Jahrhundert zurück.

Das Angebot des Museums zum Organon-Jubiläum beschränkt sich aber nicht nur auf die Ausstellungsräume: Im Arzneipflanzengarten des Museums weisen „Globuli-Steckkugeln“ auf homöopathisch genutzte Heilpflanzen hin. Das Begleitprogramm bietet neben Führungen auch medizinhistorische Vorträge. Weitere Informationen unter www.dmm-ingolstadt.de

“Schweinegrippe” Verlauf in Österreich

Das Bundesministerium für Gesundheit hat Bilanz gezogen: im Zeitraum vom 27. April 2009 bis 18. April 2010  sind in Österreich 4017 Personen „nachweislich“ an Schweinegrippe erkrankt, die Gesamtzahl der Erkrankten dürfte einer Hochrechnung zufolge bei 350.000 bis 400.000 liegen – diese Fallzahl ist vergleichbar mit einer „normalen“ Grippewelle. 1569 Betroffene mussten im Krankenhaus behandelt werden und 40 Personen sind während ihrer Schweinegrippe-Erkrankung verstorben.

Untersuchungen haben gezeigt, dass diesmal ausschließlich Influenza A H1N1 – Viren im Umlauf waren und die Grippewelle 8 bis 10 Wochen früher eingesetzt hat als es bei „normaler“ Grippe üblich ist.

Bis Mitte April wurden in Österreich insgesamt 371.800 Impfungen gegen das Virus getätigt, so das Gesundheitsministerium. Ein Vorvertrag mit dem Impfstoffhersteller hätte 16 Millionen Impfungen ermöglicht.

Homöopathie-Gegner machen unsinnigen Feldversuch

Um zu beweisen, dass an Homöopathie nichts dran sei, haben sich am 30. Jänner mehr als 300 Homöopathie-Gegner vor Apotheken in England, den USA und Kanada versammelt und medienwirksam jeweils rund 80 Globuli des homöopathischen Mittels “Arsenicum album” eingenommen. Laut Martin Robbins, dem Sprecher der für dieses Schauspiel verantwortlichen 10:23 Campaign, gab es keine Schadensfälle.

Aus homöopathischer Sicht ist dieser Feldversuch unsinnig: Es macht nämlich keinen Unterschied, ob man 1, 5, 10 oder 80 Globuli zeitgleich einnimmt! Es besteht also bei einmaliger Gabe keine Gefahr einer “Überdosis”!

Ein gesunder Mensch wird auch nur dann Reaktionen (sog. “Arzneimittelprüfungssymptome” ) bemerken, wenn er diese Arznei wiederholt einnimmt, nicht jedoch nach einer Einzeldosis.

Europäische Bibliothek für Homöopathie in Köthen

In Köthen (Sachsen-Anhalt), wo Samuel Hahnemann von 1821 bis 1835 lebte und arbeitete, wurde im Oktober 2009 die „Europäische Bibliothek für Homöopathie“ eröffnet. Untergebracht ist sie im sanierten ehemaligen Spitalgebäude des Klosters der Barmherzigen Brüder, das im Rahmen der Bauausstellung umgestaltet wurde.

Für die neue Bibliothek sind rund 2.000 wertvolle, historische Werke über Homöopathie per Schiff aus der Hamburger Wolfgang Schweitzer Bibliothek nach Köthen transportiert worden. Darunter befinden sich auch Erstausgaben der Allgemeinen Homöopathischen Zeitschrift von 1832 und medizinische Fachbücher aus dem 17. Jahrhundert.

Die Europäische Bibliothek für Homöopathie wird vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte unterhalten. Neben Ärzten soll sie künftig auch den Studenten des neuen Masterstudienganges “Homöopathie” zur Verfügung stehen, der von der Magdeburger Universität angeboten wird.

Schweinegrippe verläuft meist harmlos

Seit Monaten werden wir durch die fast tägliche Berichterstattung über eine mögliche Bedrohung durch die Schweinegrippe in Angst versetzt und auch in Österreich beginnen demnächst Massenimpfungen mit nur unzureichend geprüften Impfstoffen! Mein Artikel “ Schweinegrippe verläuft meist harmlos” im Newsletter 6 bietet interessante Hintergrundinformationen.

Handyverbot an Schulen in Frankreich

In Frankreich soll Kindern aus Gesundheitsgründen künftig der Gebrauch von Mobiltelefonen in der Schule verboten werden. Der Senat erweiterte das Umweltschutzgesetz Grenelle 2 um einen entsprechenden Passus, der für Kindergärten, Grundschule und Unterstufe gelten soll. Weiters wurde ein Verbot von Handy-Werbung beschlossen, das sich an Kinder unter 14 Jahren richtet.

Die Wiener Ärztekammer reagiert in einer Aussendung auf den Beschluss des französischen Senats und fordert eine ähnliche Regelung für Österreich. “Es wäre schön, wenn Österreich in Sachen Gefahren durch Mobiltelefonie nicht einen ähnlich unrühmlichen letzten Platz hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung in Europa einnehmen würde, wie dies in Sachen Tabakprävention bereits seit Jahren der Fall ist”, so der Präsident der Ärztekammer, Walter Dorner.

Neuer Grenzwert für Transfette in Österreich

Nach Dänemark schränkt nun auch Österreich als zweites EU-Land Transfette in Lebensmittel stark ein.

Bei in Österreich produzierten Lebensmittel mit einem Fettgehalt von mehr als 20% (Pommes frites oder Krapfen) darf künftig der Anteil an künstlichen Transfettsäuren maximal 2% des Gesamtfettes ausmachen. Bei weniger fettreichen Nahrungsmitteln soll der Grenzwert bei 4% liegen. Diese Verordnung soll spätestens am 1. Oktober in Kraft treten.

In New York ist die Verwendung von Transfetten für die Zubereitung von Speisen in Restaurants, Cafés und Konditoreien seit Mitte 2008 vollständig verboten.

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge geht von Lebensmitteln mit höheren Anteilen von Transfettsäuren eine erhöhte Gesundheitsgefahr aus. Eine tägliche Einnahme von 5 Gramm Transfettsäuren steigert das Risiko einer Herzkranzgefäßerkrankung um 25 %.


Medikamente wirken bei Männern und Frauen unterschiedlich

Die Erkenntnisse zur Sicherheit von Medikamenten werden überwiegend bei Männern gewonnen und auf Frauen übertragen.

Da jedoch die Aktivität mancher hormonabhängiger Enzyme und das Verteilungsvolumen beider Geschlechter unterschiedlich sind, können Medikamente bei Frauen andere Wirkungen und Nebenwirkungen verursachen als bei Männern. So zeigt die Women´s Health Study, dass Aspirin bei Frauen nicht vor Herzinfarkt schützt.

Quelle: Der Arzneimittelbrief, Juni 2009

Die Zahl der Wahlärzte nimmt in Salzburg stark zu

Die Zahl der Wahlärzte hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Das zeigt eine Patientenbefragung der Österreichischen Ärztekammer vom Frühjahr 2008.

Mittlerweile sind in Salzburg 57% aller niedergelassenen Ärzte Wahlärzte. Rasche Terminvergabe, kurze Wartezeit im Warteraum und ausreichende Zeit im Gespräch mit dem Arzt sind die großen Pluspunkte einer Wahlarztpraxis.